Gestern entschieden, heute verworfen? Wie du Entscheidungen triffst, die wirklich halten!

Vielleicht hast du schon einmal Entscheidungen getroffen – nur um sie kurz darauf wieder zu verwerfen. Vielleicht drehst du dich seit Monaten im Kreis, schwankst hin und her, fühlst dich zerrissen.

Dann ist dieser Artikel für dich. Er soll dir helfen, dich und deine inneren Widersprüche besser einzuordnen – und eine Entscheidung zu treffen, die nicht nur im Moment stimmig ist, sondern auch bleibt. Du erfährst:

  • Ehe oder Affäre – warum fällt es dir so schwer, dich zu entscheiden? (Vier Gründe, die dich immer wieder ins Grübeln bringen.)
  • Warum kippst du deine Entscheidungen ständig um?
  • Und was passiert eigentlich, wenn du dich gar nicht entscheidest? Welche Folgen hat das für dein Leben?
  • Wie schaffst du es, deine inneren Blockaden zu überwinden – und endlich Entscheidungen zu treffen, die wirklich zu dir passen?

Du willst diesen Blogpost anhören? Gesprochen von Silke Setzkorn


Alexandra hat die Entscheidung für oder gegen den Affärenmann Elias schon hundert Mal im Kopf durchgespielt

Hat Pro-und-Contra-Listen geschrieben, mit Freunden gesprochen, Artikel gelesen, Ratgeber durchstöbert. Letzte Nacht lag sie wach. Schon wieder. Stundenlang wälzte sie sich hin und her, aber die Gedanken ließen sie nicht los. Immer wieder kamen die gleichen Fragen:

  • Soll ich bei meinem Mann bleiben, das gemeinsame Leben irgendwie weiterführen – der Kinder wegen, der Sicherheit wegen, der langen gemeinsamen Zeit wegen?
  • Oder soll ich mich für Elias entscheiden – den Mann, bei dem ich wieder spüre, dass ich lebe?

Mit ihm fühlt sich alles leichter an – freier, intensiver. Aber auch unsicher. Aber was, wenn sie geht und es sich doch als Fehler herausstellt? Was, wenn sie bleibt und irgendwann zerbricht, weil sie sich selbst verloren hat?

Weil sie nicht mehr konnte, hatte sie den Kontakt zu Elias vor kurzem abgebrochen. Zu viel stand für sie auf dem Spiel: Ihre Ehe, die Kinder, das ganze gemeinsame Leben mit ihrem Mann.
Und gleichzeitig waren da diese Gefühle für Elias, die sich nicht einfach wegdrücken ließen – so sehr sie es auch versuchte.

Sie spürte: Da ist noch etwas, das bleibt, selbst wenn sie sich dagegen entscheidet.
Etwas, das sich nicht aus ihrem Herzen schieben lässt – nur aus Angst vor den Konsequenzen.


Warum kann er sich nicht zwischen mir und seiner Frau entscheiden?


Warum fällt es uns so schwer, sich zwischen Ehe und Affäre zu entscheiden? 4 Gründe!

1. Du wartest auf 100% Sicherheit – und blockierst dich damit selbst!

Wenn du ehrlich bist: Du wünschst dir diesen einen Moment, in dem alles klar ist. Kein Zweifel mehr, kein Zögern, kein „Was, wenn doch…“
Einfach: Gewissheit.

Aber hier kommt die bittere Wahrheit:
Diese hundertprozentige Sicherheit? Die gibt’s nicht.

Nicht bei dieser Entscheidung. Nicht bei der Frage: Ehemann oder Geliebter? Nicht, wenn zwei Herzen in dir schlagen – und beide Seiten etwas in dir ansprechen.

Viele Menschen sagen: „Ich entscheide mich erst, wenn ich ganz sicher bin.“

Und meinen damit: Wenn kein Teil in mir mehr zurückschaut. Aber genau das ist der Grund, warum sie in der Schleife hängen bleiben. Denn diese Entscheidung ist keine mathematische Gleichung. Da wird immer ein Teil sein, der schreit: „Tu’s nicht!“ – ganz gleich, wofür du dich entscheidest.

Es melden sich verschiedene innere Stimmen in dir: Dein Pflichtgefühl. Deine Sehnsucht. Deine Angst. Deine Hoffnung. Der Teil in dir, der alles richtig machen will. Und der, der einfach nur raus will.

Jeder bringt seine Argumente. Jeder meldet sich zu Wort. Und manchmal hast du das Gefühl: Die werden sich nie einig.

Aber die gute Nachricht ist: Sie müssen es auch nicht. Denn du bist derjenige, der sich alles anhört – und dann entscheidet.

Eine Frau schreit und schaut dabei in eine gesprungenen Spiegel

In deiner Entscheidung müssen diese Stimmen nicht alle einer Meinung sein

Eine totale Einigkeit dieser inneren Stimmen wirst du bei so einer Entscheidung nie bekommen. Die Frage ist eher: Kannst du mit den Stimmen in dir leben, die anderer Meinung sind? Kannst du sie anerkennen – ohne ihnen das letzte Wort zu geben?

Denn wer auf perfekte Klarheit wartet, entscheidet sich nie.

Aber wer sagt: Ich hab genug gesehen, genug gefühlt, genug verstanden – der kann losgehen.

Auch mit einem Rest Unsicherheit. Und genau das ist oft der Moment, in dem sich die eigentliche Klarheit zeigt: nicht vorher – sondern im ersten Schritt.

2. Alles hängt mit allem zusammen, das macht die Entscheidung so komplex!

Wenn du das Gefühl hast, dass dir der Kopf schwirrt und du einfach keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst – dann liegt das nicht an dir. Dann liegt’s an der Situation.

Denn ganz ehrlich: So eine Entscheidung kriegst du nicht mit einer simplen Pro-und-Contra-Liste gelöst. Weil es hier nicht um „gut“ oder „schlecht“ geht. Sondern um zwei sehr unterschiedliche Leben, die sich beide nach etwas anfühlen.

Auf der einen Seite: Dein(e) langjährige(r) Partner(in). Die/den du lange kennst, mit dem Menschen hast du viel aufgebaut. Vielleicht Kinder, ein gemeinsames Zuhause, ein Alltag, der funktioniert.
Auf der anderen Seite: Ein Mensch, mit der du wieder das Gefühl hast, wirklich gesehen zu werden. Bei dem du dich lebendig fühlst, berührt – vielleicht auch einfach du selbst bin.


Affäre: Große Liebe für die Zukunft oder doch Illusion?


Und natürlich willst du nichts überstürzen

Denn was, wenn du gehst – und dann merkst, dass deine Kinder das kaum verkraften? Dass du die Entscheidung bereust?
Was, wenn du bleibst – und innerlich immer leerer wirst?
Was, wenn sich die Leidenschaft beim Geliebten irgendwann als Strohfeuer entpuppt?

Diese Gedanken sind nicht falsch. Sie zeigen nur, dass dir beide Seiten nicht egal sind. Und genau deshalb ist es so verdammt schwer, dich zu entscheiden.

3. Wenn du dich für das eine entscheidest, verlierst du immer auch etwas vom anderen.

Ganz ehrlich: Wenn’s eine glasklare Sache wäre, wäre die Entscheidung längst gefallen. Wenn eine Seite einfach eindeutig besser wäre – emotional, praktisch, langfristig – dann würdest du gar nicht mehr lange überlegen.

Aber so ist es nicht.

Denn egal, wie du dich entscheidest – du wirst auf etwas verzichten müssen. Du wirst etwas loslassen, das dir wichtig ist. Und genau das macht es so verdammt schwer.

Wenn du dich beispielsweise für deinen Mann /deine Frau entscheidest, sagst du ‘Nein’ zu dem Gefühl, bei deiner/m Geliebte(n) wirklich lebendig zu sein.
Wenn du dich für den/die Geliebte(n) entscheidest, lässt du ein Leben zurück, das du über Jahre aufgebaut hast – mit Kindern, Routinen, Geschichte.

Eine müde Frau sitzt auf dem Sofa, hat die Augen geschlossen und fasst sich ins Gesicht

Es ist also nicht die eine klare Wahl zwischen richtig und falsch

Es gibt zwei Türen, und hinter jeder wartet etwas Gutes – und etwas, das du vermissen wirst.

Und je mehr du auf das schaust, was du verlieren könntest, desto mehr zieht sich alles in dir zusammen.
Klar: Wer will schon loslassen?

Aber: Keine Entscheidung ohne Verzicht.
Du kannst nicht beides haben.
Und je eher du das akzeptierst, desto leichter wird es, wirklich eine Wahl zu treffen.
Nicht, weil es dann nicht mehr weh tut – sondern weil du weißt, warum du dich entscheidest.

Grund 4: Du weißt einfach nicht, was danach kommt – und das macht’s dir echt schwer!

Wer sich zwischen Ehepartner und Affärenpartner entscheiden soll, will natürlich wissen:

  • Wie wird mein Leben aussehen, wenn ich gehe?
  • Und wie, wenn ich bleibe?
  • Wird die neue Beziehung wirklich halten – oder war’s nur der Reiz des Verbotenen?
  • Werde ich mit meiner Frau/meinem Mann noch mal Nähe finden – oder bleibe ich einfach, weil ich den Kindern das Drama ersparen will?

Aber ganz ehrlich: Du kannst es nicht wissen. So sehr du drüber nachdenkst, Szenarien durchspielst, Argumente sammelst – es bleibt ein Rest Unsicherheit. Immer.

Weil keine Entscheidung dich in die Zukunft schauen lässt. Weil es keine Garantie gibt, dass es nachher besser oder leichter oder richtiger wird.

Und genau das macht’s so schwer. Denn je größer der Schritt, desto größer das Bedürfnis nach Sicherheit. Aber bei diesen Fragen – bei den richtig großen Lebensfragen – wirst du sie nie zu 100 % haben.


Macht es Sinn, aus Pflichtgefühl in deiner Ehe zu bleiben?


Was du aber haben kannst: ein Gefühl von Klarheit.

Eine innere Mehrheit, die sagt: Ich habe es durchdacht. Ich habe hingeschaut. Und jetzt gehe ich los.

Aber eben nicht mit der Sicherheit, dass alles gut wird. Sondern mit dem Vertrauen: Ich hab’s ehrlich entschieden. Für mich.

Manche meiner Klienten wollen vor allem eins: eine klare Antwort von mir. Andere wünschen sich von mir Optionen, an denen sie sich orientieren können. Und dann gibt es die, die sagen: „Ich will wirklich verstehen, was da in mir los ist, um dann zu entscheiden. Deswegen bin ich bei dir.“ Mit denen arbeite ich am liebsten.

Ja, das braucht Zeit. Und es ist nicht immer bequem.
Aber genau darin liegt die Chance: Dass du nicht nur irgendeine Entscheidung triffst – sondern eine, die wirklich zu dir passt, weil du sie fühlen kannst.

Ich arbeite nicht mit Druck, Zeitfenstern oder Ratschlägen, sondern mit einer Struktur, die dir hilft, Schritt für Schritt deinen Weg zu finden.

Ich verspreche keine schnellen Lösungen. Aber ich stelle die richtigen Fragen, die dich ins Nachdenken bringen – aber nicht in die Grübelfalle. Damit du dich fühlen kannst. Und genau das macht am Ende den Unterschied. Das höre ich von ihnen jedenfalls sehr oft.


Du steckst im Entscheidungsloch und brauchst Orientierung? Klick hier:


Wie du trotz Blockaden zu einer Entscheidung kommst

In fast jedem Gespräch erlebe ich Männer und Frauen, die nicht mehr wissen, was richtig ist – bleiben oder gehen, Ehefrau/Ehemann oder Geliebte(r). Diese Blockaden wirken nicht wie ein lautes Nein. Eher wie ein unsichtbares Netz, das sie festhält.

Und meistens ist es nicht mal das große Ganze, das sie lähmt. Sondern ein oder zwei Gedanken, die sich immer wieder in ihrem Kopf drehen – bis sie nachts nicht mehr schlafen können.

Das Problem: Je mehr du drüber nachdenkst, desto wirrer wird’s. Und irgendwann denkst du nicht mehr: „Ich habe eine schwierige Entscheidung vor mir“ – sondern: „Ich schaffe es nicht, mich zu entscheiden.“ Aber das ist Quatsch.

Denn diese Blockaden – die gehören zu einer Entscheidung wie dieser einfach dazu. Sie sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind ein Zeichen, dass du Verantwortung übernehmen willst. Und dass du weißt: Das hier ist keine Kleinigkeit.

Am Ende geht es nicht darum, dass du hundertprozentig sicher bist. Sondern dass du sagen kannst: Ich habe mich ehrlich entschieden – nicht aus Angst, nicht aus Druck, sondern weil ich für mich Klarheit gewonnen habe.

Ein Mann und eine Frau stehen sich in spielerischem Trotz gegenüber und fordern sich gegenseitig zu einem Armdrücken heraus. Sie symbolisieren Mann und Frau, sowohl als Freunde als auch als Liebhaber und Rivalen, und bewahren dabei ein Gefühl von Stolz und Spaß

Warum uns Entscheidungen so schwerfallen

Entscheidungen fordern uns heraus, weil sie oft mit Unsicherheit, Verantwortung und möglichen Konsequenzen verbunden sind. Besonders schwierig wird es, wenn:

  • neue Informationen auftauchen
  • sich deine Bedürfnisse verändern
  • du schlechte Erfahrungen gemacht hast
  • du Angst hast, etwas falsch zu machen
  • du dich von außen unter Druck gesetzt fühlst

Manchmal fehlt uns auch einfach der Überblick – oder die Kraft, überhaupt hinzuschauen.

Wenn uns unsere Gefühle blockieren

Viele Entscheidungen werden gar nicht „rational“ getroffen – auch wenn wir das gern glauben. Studien zeigen: Oft entscheidet unser Gefühl im Hintergrund mit. Das ist okay – aber problematisch wird es, wenn:

  • Scham, Angst oder Schuld das Ruder übernehmen
  • alte Glaubenssätze wie „Ich mache sowieso alles falsch“ dich lähmen
  • du dich an nichts mehr richtig herantraust

In solchen Momenten fühlt sich jede Entscheidung wie ein Risiko an. Also lieber nichts tun – obwohl genau das oft alles nur schlimmer macht.


Er liebt dich, will aber bei seiner Frau bleiben. Was nun Sinn macht:


Was passiert, wenn du gar nichts entscheidest

Keine Entscheidung zu treffen, wirkt auf den ersten Blick sicher. Du bleibst im Bekannten, musst nichts riskieren.
Aber der Preis ist hoch:

  • Dein Leben wird von anderen bestimmt
  • Du gibst Kontrolle und Selbstwirksamkeit ab
  • Du verpasst Chancen, weil du nicht losgehst

Und irgendwann stellst du fest: Du lebst nicht wirklich – du funktionierst nur noch.

Wie du deine Entscheidungskraft zurückgewinnst

Hier ein paar konkrete Schritte, die dir helfen können:

1. Gefühle & Fakten sortieren:

Was spricht rational für eine Entscheidung – und was sagt dein Bauchgefühl?

2. Rückblick-Methode:

Welche wichtigen Entscheidungen hast du früher getroffen? Was hat dir damals geholfen?

3. Die 10-10-10-Methode:

Wie wirkt sich deine Entscheidung in 10 Wochen, 10 Monaten, 10 Jahren aus?

4. Aspekte gewichten:

Was ist dir wirklich wichtig – und welche Konsequenzen bist du bereit zu tragen?

5. Kleine Schritte statt Perfektion:

Plane innerhalb von 72 Stunden erste kleine Umsetzungen. Das bringt Bewegung ins System.

Eine Frau schreibt auf ein leeres Notizbuch

Wie ich mit Alexandra in der Beratung gearbeitet habe

Als ich mit Alexandra sprach, wurde schnell klar: Eine Entscheidung konnte sie noch gar nicht treffen – weil ein wichtiger Schritt noch fehlte.

Was sie zuerst brauchte, war ein Gespräch mit Elias. Eines, das wieder Vertrauen aufbaute. Eines, das die Basis schuf, um all die anderen offenen Fragen überhaupt angehen zu können.

Doch genau dieses Gespräch hatte sie lange vor sich hergeschoben. Nicht, weil ihr nicht klar war, dass sie es führen muss – sondern weil sie nicht wusste, wie.

In der Beratung erarbeiteten wir gemeinsam:

  • Welche Worte passen zu ihr?
  • Wie bleibt sie bei sich – ruhig, ehrlich, klar?
  • Was braucht sie, um sich sicher zu fühlen?

Und dann geschah etwas Entscheidendes:
Sie fühlte sich nicht mehr ausgeliefert. Das ständige Grübeln, die Schuldgefühle – sie verloren an Macht. Sie hatte jetzt einen inneren Plan.

Der gab ihr nicht nur Kraft für das Gespräch mit Elias – sondern auch für zwei weitere Beratungen mit mir, in denen sie mit Hilfe meiner Fragen Schritt für Schritt ins Handeln kam.

Foto von Silke Setzkorn vor hellgrauem Hintergrund.

FAQ: Entscheidungen zwischen Ehe und Affäre – Klarheit finden, die hält

1) Warum fällt die Entscheidung zwischen Ehe und Affäre so schwer?

Weil du zwischen zwei guten, aber unterschiedlichen Lebensentwürfen wählst: Sicherheit/Verbindlichkeit vs. Lebendigkeit/Sehnsucht. Beides hat Wert – und jede Wahl bedeutet auch Verzicht.

2) Gibt es bei dieser Entscheidung 100 % Sicherheit?

Nein. Bei großen Lebensentscheidungen bleibt immer ein Rest Unsicherheit. Ziel ist keine Perfektion, sondern eine innere Mehrheit: „Ich habe genug gesehen, gefühlt und verstanden – jetzt gehe ich los.“

3) Was passiert, wenn ich gar keine Entscheidung treffe?

Nicht-Entscheiden ist auch eine Entscheidung: Andere bestimmen dein Leben, Chancen ziehen vorbei, Grübelschleifen rauben Energie – und dein Alltag wird zum Funktionieren statt zum Leben.

4) Wie erkenne ich, ob es Liebe oder nur der Reiz des Verbotenen ist?

Prüfe über Zeit und im Alltag: Stabilität, Verantwortungsbereitschaft, offene Kommunikation, gemeinsames Zukunftsbild. Kurzfristige Intensität allein ist kein tragfähiger Indikator.

5) Wie gehe ich mit Schuldgefühlen um (Partner, Kinder, Affärenperson)?

Schuldgefühle zeigen Werte-Konflikte. Anerkenne sie – aber entscheide nicht aus Schuld. Handle transparent, respektvoll und verbindlich in deinen Absprachen.

6) Wie stoppe ich endloses Grübeln?

Setze klare Entscheidungsrituale: Zeitfenster, Notizen statt Kopfkino, körperliche Regulation (Schlaf, Bewegung), Austausch mit neutralen Personen und ein konkreter 72-Stunden-Plan.

7) Wie trenne ich Gefühle von Fakten?

Erstelle zwei Listen: Fakten (prüfbar: Finanzen, Wohnsituation, Betreuungsmodelle) und Gefühle (Sehnsucht, Angst, Hoffnung). Beides zählt – aber nicht alles ist gleich gewichtig.

8) Was ist die 10-10-10-Methode?

Frage dich: Wie wirkt sich Option A/B in 10 Wochen, 10 Monaten, 10 Jahren aus? So relativierst du akute Emotionen und erkennst längerfristige Muster.

9) Woran merke ich, dass ich nur auf „perfekte Klarheit“ warte?

Wenn du immer neue Infos sammelst, Listen aktualisierst und doch nichts änderst. Signal: Genug Daten, zu wenig Entscheidung. Dann hilft ein bewusst gesetzter Entscheidungstermin.

10) Wie gewichte ich innere Stimmen (Pflicht, Angst, Sehnsucht, Hoffnung)?

Höre jede Stimme an, würdige sie – entscheide dann bewusst, welche 2–3 Werte den Ausschlag geben (z. B. Ehrlichkeit, Verantwortung, Lebendigkeit). Nicht jede Stimme bekommt das letzte Wort.

11) Welche Folgen hat meine Entscheidung für die Kinder?

Kinder brauchen Verlässlichkeit, ehrliche, altersgerechte Kommunikation und stabile Routinen. Der Umgang der Erwachsenen (Respekt, Konfliktkultur) wirkt oft stärker als die Familienform.

12) Was, wenn meine Affärenpartnerin sich nicht entscheiden kann?

Setze klare Grenzen und Fristen. Prüfe, ob Worte und Taten zusammenpassen. Wenn Unverbindlichkeit bleibt, triff zu deinem Zeitpunkt deine Entscheidung – auch ohne die andere Person.

13) Wie bereite ich ein klärendes Gespräch vor?

Ziel klären (Was will ich wissen/sagen?), 1–3 Kernbotschaften formulieren, Ich-Aussagen, klare Bitte, nächster Schritt. Keine Vorwürfe, keine Drohkulisse, konkrete Vereinbarungen.

14) Reicht eine Pro-und-Contra-Liste?

Als Start ja – für komplexe Beziehungsfragen selten ausreichend. Ergänze um Werte-Ranking, Szenario-Test (Alltag!), 10-10-10 und ein Mini-Experiment (72-Stunden-Schritte).

15) Welche ersten Schritte bringen sofort Bewegung?

(1) Termin für ein ehrliches Gespräch, (2) Faktencheck (Finanzen/Logistik), (3) eine Woche Bildschirm- und Grübel-Diät + tägliche Notiz, (4) Entscheidungstag im Kalender.

16) Wie treffe ich eine Entscheidung, die hält?

Nicht aus Angst oder Druck, sondern wertebasiert, getestet im Alltag, schriftlich bekräftigt (Commitment), mit nächstem konkreten Schritt und Rückfall-Plan (Was mache ich bei Zweifel X?).

17) Was, wenn ich nach der Entscheidung wieder schwanke?

Normal. Erinnere dich an dein Werte-Warum, lies deine Entscheidungsnotiz, halte 7–14 Tage an den vereinbarten Schritten fest, bevor du neu bewertest.

18) Wann ist Coaching/Beratung sinnvoll?

Wenn du festhängst, Gespräche vermeidest oder deine Werte/Wünsche nicht mehr fühlst. Gute Beratung gibt Struktur, Fragen und Halt – keine fertigen Antworten oder Druck.

Seitliche Aufnahme von Silke Setzkorn vor weißem Hintergund.

Fragst du dich, ob ein Gespräch in deiner Situation überhaupt Sinn macht?

Ob du wirklich bereit bist – oder dich doch nur vor einer klaren Entscheidung drückst?

Suchst du nach Worten, die ehrlich sind – aber nicht überfordern?
Nach einem Ziel, das sich richtig anfühlt – auch für dich?

Vielleicht drehst du dich schon seit Wochen (oder Monaten) im Kreis.
Immer wieder dieselben Gedanken.
Immer wieder dieselben Zweifel.

Wenn du willst, finden wir gemeinsam einen Weg raus. Schritt für Schritt – in deinem Tempo.

Ich helfe dir dabei, alle Möglichkeiten in deiner Situation abzuklopfen. Was für dich Sinn macht und was nicht – in deinem Tempo, mit klarem Blick und ohne dich zu verlieren.

Ich bin Silke Setzkorn, Affären-Expertin, Online Beziehungs-Coach und Buch-Autorin

Keine Sorge, du kannst mit mir ganz offen sprechen, was dich dabei beschäftigt. Ich werde dir keine vorgefertigte Meinung aufdrücken, weder dich noch die Situation bewerten.

Es geht mir nicht darum, dass du sofort eine Entscheidung triffst (auch wenn sie dir in der Beratung logisch erscheinen mag). Sie soll sich emotional stimmig für dich anfühlen.

Du willst in deiner Situation einen entscheidenden Schritt vorankommen? Oder steht die Entscheidung kurz bevor und du benötigst noch ein letztes Feedback?

Dann klicke hier für Informationen zu einer 1:1 Beratung via Handy oder Zoom mit mir.

Wir kennen uns noch nicht so gut? Na Mensch, das lässt sich doch ändern! Hier erfährst du mehr über mich.

Okay, ja, du könntest natürlich auch einfach weitermachen wie immer…

Wenn du, statt weiter zu grübeln, doch lieber einen Termin mit mir ausmachen möchtest, dann ist dein Beratungs-Termin nur einen Klick entfernt: Klick hier

Ich freue mich, dich im 1:1 zu begleiten und bin gespannt, dich kennenzulernen!

Herzlichst, 

Silke Setzkorn

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