Ein glückliches Paar in den Bergen, er umarmt sie, beide lächeln mit Ausrichtung zur Kamera.

Stärke Respekt und Wertschätzung in deiner Beziehung: So machst du es möglich!

Warum es bei vielen Paaren einen ähnlichen negativen Verlauf in ihrer Beziehung gibt und was beide Partner gemeinsam dagegen tun können.

In meinem letzten Newsletter ging es darum, wie Männer in der Kennenlernphase bestimmen, ob es Beziehung und Sicherheit gibt. Wie Frauen sich dieses Wissen zunutze machen und den weiteren Verlauf steuern.


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Nicht nur in der Kennenlernphase, sondern auch später, in einer langjährigen Partnerschaft passiert es, dass der Mann der Frau die Sicherheit entzieht.

Es ist eher ein schleichender Prozess. Frauen reagieren darauf häufig mit negativem Verhalten.

Es bleibt nicht aus, dass wir uns in langjährigen Beziehungen verändern. Das ganze Leben ist Veränderung. So ist das auch in Partnerschaften unvermeidbar, dass die Entwicklung von beiden Partnern nicht zeitgleich passiert, sondern zeitversetzt und manches Mal auch entgegengesetzt.

Wir sehen unseren Partner nicht mehr, nehmen seine Bedürfnisse nicht mehr wahr und legen auch wenig Wert darauf, sie zu erfahren oder zu bedienen. Man hat sich auseinandergelebt, zumindest voneinander entfernt.

En Paar, sie blickt in die Kamera, er steht mit dem Rücken zur Kamera.

In glücklichen Partnerschaften wird durchgängig dafür Sorge getragen, dass es dem anderen gutgeht, er sich wohlfühlt.

Es wird genau hierfür ein besonderes Bewusstsein aktiviert – und das jeden Tag. Es wird wertgeschätzt, dass Partner da ist und mit uns durchs Leben geht und nicht für selbstverständlich gehalten.

Der Partner ist und bleibt ein besonderer Mensch, die Beziehung mit ihm sollte gehegt und gepflegt werden.

Die Realität sieht aber häufig anders aus:

Frauen tragen eine Art Ur-Gen in sich, für die Familie und damit auch für den Partner zu sorgen. Ihr “Fehler” besteht darin, im Laufe der Zeit immer mehr Aufgaben des Mannes zu übernehmen und die eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen. Es ist ein tiefes Gefühl der Fürsorge, das Frauen dabei antreibt.

Die Frauen sagen mir in den Beratungsgesprächen:

Das Lob, die Anerkennung des Partners erfülle sie, sodass sie immer mehr Aufgaben übernehmen und darüber in ein inneres Ungleichgewicht rutschen.

Der Mann wird in der Beziehung immer passiver und hört irgendwann gänzlich auf, sich zu bemühen oder zu kümmern. Im Laufe der Zeit sieht er die Aktivität der Partnerin als Selbstverständlichkeit an.

Frauen registrieren diesen Verlauf, sie spüren eine anwachsende Unzufriedenheit über diese Entwicklung. Sie werden schnell wütend und kritischer gegenüber dem Partner, sie entziehen ihre emotionale Zuwendung und kommunizieren verstärkt negativ.

Der Mann geht bei diesem Verhalten der Frau weiter auf Distanz. Er kann nicht nachvollziehen, warum sie ihn so scharf kritisiert.

Darüber verschärfen sich die Fronten weiter. Die Frau fühlt ihren Wert in Frage stellt, sich respektlos behandelt und meint, dass der Mann die Beziehung sabotiere.

Paar in den Bergen schaut sich verliebt an.

Mal ein ganz anderer Blick: Frisch verliebte Menschen zeigen sich gegenseitig sehr stark ihre Wertschätzung

Der Mann holt die Frau zum Date ab und bringt sie danach wieder nach Hause oder begleitet sie zum Taxistand, damit ihr nichts passieren kann.

Wie sich verliebte und nicht verliebte Männer verhalten? Lies hierzu auch meinen Ratgeber:

Eine Frau macht sich für den Mann schick und wählt ihr Outfit sehr bedacht aus. Sie erscheint pünktlich zum verabredeten Zeitpunkt am Ort oder ist abholbereit.

Für beide ist es das größte Glück, Zeit miteinander zu verbringen und hat absolute Priorität.

Übrigens: Wenn bereits einer von beiden in der Startphase diese Rituale übergeht, ignoriert und ihnen nicht den gleichen Wert zuwendet wie der andere Part, wird es zu großen Spannungen im Kontakt bis hin zur Trennung kommen.

Über diese Investition von Zeit und Zuwendung zeigt sich, ob auf beiden Seiten echtes Interesse füreinander besteht.

Es ist wichtig, dass beide den Wert der Verbindung sehen können und ihn dem anderen zeigen.

Dieses Bewusstsein um die Rituale geht meist im Laufe der Zeit verloren, ist aber dennoch wichtig!

Wenn die Alltagsroutine in den Beziehungen einkehrt, lässt das anfängliche Engagement immer mehr nach, den anderen glücklich zu machen. Meist verschwindet sie nicht ganz, aber es entsteht mehr und mehr ein Ungleichgewicht.

Es ist nicht die Vergesslichkeit oder die Unaufmerksamkeit des Partners, die uns wehtut. Es ist seine startende Gleichgültigkeit mit steigender Tendenz, die uns verletzt.

Den feinen Unterschied spüren wir in jeder Situation intuitiv heraus. Wir erkennen das im Verhalten und in der Argumentation des Partners.

Faustregel: Sind die Bedürfnisse des anderen genauso wichtig sind wie die eigenen, entsteht ein Gleichgewicht in der Beziehung.

Kommt dieses Gleichgewicht immer wieder ins Schwanken oder langfristig in eine Schieflage, wird es kritisch.

Die Bedürfnisse des anderen werden nicht mehr gesehen. Man muss dem anderen nicht mehr gefallen, die eigene Bequemlichkeit wird über die Bedürfnisse des Partners gestellt.

Typisch bei Männern:

  • Sie räumen ihre Sachen nicht mehr weg, überlassen das der Partnerin
  • Sie beteiligen sich nicht mehr am gemeinsamen Haushalt
  • Sie verbringen immer mehr Zeit mit anderen Personen (Freunde, Geschäftspartner, Sportpartner etc.)
  • Sie zeigen wenig Interesse an der Partnerin und ihren Interessen, unternehmen mit ihr immer weniger gemeinsam
  • Sie beginnen, die Beziehung indirekt immer stärker zu sabotieren
  • Sie nehmen eine innere passive Haltung ein

Typisch bei Frauen:

  • Sie legen weniger Wert mehr auf ihr Äußeres
  • Sie verhalten sich passiv-aggressiv
  • Sie nörgeln und sind häufig unzufrieden
  • Sie verlieren ihre Fürsorglichkeit dem Partner gegenüber
  • Sie entziehen dem Mann Intimität, lehnen körperliche Nähe ab

Die Folge: Zermürbende Auseinandersetzungen, Dauerstreit und Diskussionen, meist wegen Kleinigkeiten ohne triftigen Grund.

Das alles sind Warnsignale, dass ein Part sich nicht gesehen oder gar in seinen Bedürfnissen vernachlässigt fühlt.

Wenn diese Warnsignale rechtzeitig erkannt werden, kann eine Beziehung wieder bewusst und bedacht in die richtige Richtung gelenkt werden.

Du möchtest wissen, ob du aus deiner beziehung bereits abgenabelt bist? Lies hierzu meinen Ratgeber:

Was hilft: Offene, konstruktive Gespräche über die eigenen Wahrnehmungen und Wünsche oder Bedürfnisse sind das Hilfsmittel schlechthin und zuhören!

Den anderen wieder bewusst wertschätzen, eine Ordnung in die Schieflage bekommen, indem der andere wieder stärker gesehen wird, Aufgaben umverteilt werden, ein Gleichgewicht bewusst angestrebt wird.

Verliebtes Paar in den Bergen, er küsst sie zärtlich auf die Wange.

Wir alle durchleben gute als auch schlechte Zeiten. Wenn beide Partner an ihrer Beziehung festhalten und daran arbeiten wollen, dem anderen wieder Wertschätzung entgegenbringen, dann steht einer glücklichen Beziehung nichts im Wege!

Sich dabei Unterstützung von außen zu holen, ein objektiver Blick oder auch Begleitperson, kann hier oft weiterhelfen.

Was Ihr heute schon umsetzen könnt:

  • Übernehmt Verantwortung für eure Beziehung – jeder für sich
  • Bittet euch gegenseitig um Entschuldigung
  • Fragt und sagt euch, wie ihr die Hauptthemen bearbeiten wollt
  • Thematisiert ungute Bauchgefühle, fragt nach
  • Nehmt den anderen wieder bewusst wahr, macht ihm Komplimente
  • Berührt euch wieder liebevoll, nehmt euch beim Spazierengehen an die Hand
  • Erfüllt euch Wünsche, die ihr schon längst vergessen hattet
  • Sprecht ohne Commitment-Angst über eure Zukunft

Du steckst genau in dieser Situation?

Klicke hier für Informationen zu einer 1:1 Einzelberatung oder Paarberatung via Handy oder Zoom mit mir.

Ich freue mich auf dich und unser Gespräch!

Herzlichst, Silke Setzkorn

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