Frau schaut gedankenverloren aus dem Fenster

Warum wir an unglücklichen Beziehungen festhalten – und wie wir die Angst vor Trennung überwinden

Eigentlich hatte sich Julia fest vorgenommen, es ihrem Mann gestern Abend zu sagen. Die Kinder waren bei Freunden, der ideale Zeitpunkt. Sie hatte ihm gesagt, dass es etwas zu besprechen gäbe. Aber dann hatte sie (wieder) gekniffen und ist mit Steffen doch nur die Planung fürs nächste Wochenende durchgegangen.

Julia wusste nicht, wie sie das Gespräch führen soll, da ihr Mann ihr nichts getan hatte. Sie hatte Angst, das Trennungsgespräch einfach nicht hinzubekommen und alles immer so weiterginge. Sie wollte von mir einen klaren Plan, sie wollte sich vor allem selbst verstehen.

Julia war zu dem Zeitpunkt Anfang 40, ihr Mann Steffen Mitte 50. Sie wohnten gemeinsam in einem Haus, haben zwei Töchter und waren bis dato seit 16 Jahren verheiratet, davon 20 Jahre zusammen.

Seit ein paar Monaten stand für Julia fest, dass sie sich von ihrem Mann trennen wollte

Allerdings fiel es ihr sehr schwer, das Trennungsgespräch zu führen und die richtige Art und Weise dafür zu finden.

Frau zerreisst das Paarfoto

Julia hatte das Gefühl, dass sie und Steffen sich auseinandergelebt haben. Sie empfand keine Liebe mehr für ihn und beschrieb ihre Beziehung als “Wohngemeinschaft”. Ihr Mann war für sie ihr bester Freund, aber nicht mehr als das. Der Alltag war geregelt und bequem, aber es fehlte die emotionale Bindung.

Julia fühlte sich zunehmend wohler, wenn sie mit den Kids alleine war

Sie wünschte sich mit Steffen keine körperliche Nähe mehr, weder Küsse, Umarmungen noch Sex. Sie fand ihn nicht mehr attraktiv, empfand keinerlei Anziehung mehr zu ihm. Ihre Liebe für ihn war einfach nicht mehr da. Sie sah auch keine Chance, dass diese zurückkäme.

Julia hatte oft den Gedanken, dass es viel einfacher wäre, wenn ihr Mann sich in eine andere Frau verlieben würde.

Julia beschrieb ihren Mann als einen tollen Menschen und liebevollen Vater

Aber als Partner war er für sie nicht mehr relevant. Sie wusste, dass er sehr verletzt sein würde, was ihr wahnsinnig leidtäte. Sie bedauerte sehr, dass sie diesen gemeinsamen Lebensplan, auf ewig zusammen und glücklich als Familie, nicht verwirklichen konnte und wollte.

Ein Paar sitzt jeweils am anderen Ende eines langen Sofas und schaut sich kritisch an

Ist es ein triftiger Grund, eine Ehe zu beenden, nur weil man den Partner nicht mehr liebt?

Julia zweifelte daran, ob das ausreiche, oder ob sie diese Ehe bis ans Ende ihres Lebens führen müsste, da nichts „Schlimmes“ passiert sei.

Natürlich hatte sie große Angst davor, wie ihre Töchter (12 und 14) das Ganze wegstecken würden. Das war mit ein Grund, warum sie dieses Gespräch noch nicht geführt hatte.

Julia fragte sich, was andere von ihrer Entscheidung halten würden. Nach außen hin sah alles für Dritte so schön aus. Sie befürchtete, dass man ihr vorwerfen könnte, egoistisch zu handeln und die Familie und Ehe einfach wegzuwerfen.

Julia dachte darüber nach, ob es nicht fairer gegenüber ihrem Mann wäre, sich jetzt zu trennen, anstatt ihm noch Jahre lang etwas vorzuspielen.

Sie sehnte sich danach, sich wieder auf einen Partner zu freuen, wenn sie vom Job nach Hause kommt

Sie wollte die Ehe beenden, bevor einer von beiden unweigerlich einen anderen Menschen kennenlernte. Julia glaubte, dass ihr Mann das Recht auf eine Frau hätte, die ihn wirklich liebt, und das hätte er ihrer Meinung nach wirklich verdient. Auch wenn er sich das im ersten Moment vielleicht nicht vorstellen könnte. Sie fand es richtig, dass sie wieder glücklich sein wollte.

Warm getöntes Porträt eines modernen jungen Paares, das aufrichtig miteinander spricht, während es in einem gemütlichen Wohnraum auf dem Boden sitzt und Platz zum Kopieren bietet

Für ihre Trennung wünschte sich Julia ein erwachsenes Miteinander auf Augenhöhe, mit Respekt und Achtung. Allein schon, weil sie und ihr Mann ein Leben lang Eltern ihrer Kinder bleiben würden. Egal, was käme, das würde sie immer verbinden.

Sie fand es nicht fair, ihrem Mann weiter etwas vorzuspielen

Manchmal, wenn sie der Mut wieder verließ, überlegte sie, ob sie mit ihm reden und sagen sollte: „Komm, lass uns daran arbeiten, das wird mit uns wieder“. Obwohl sie für sich wusste, dass es eben nicht wieder werden würde.

Vor ein paar Jahren stand bei ihnen schon mal eine Trennung im Raum. Doch das, was sie aus der anschließenden Paartherapie mitgenommen hatten, hatte in ihr nichts geändert.

Ist es wirklich so verwerflich, wenn man selbst glücklich sein möchte?

Vielleicht steckst du auch in dieser Situation. Du möchtest irgendwann die Chance zu haben, einen neuen Partner kennenzulernen. Vielleicht ist er sogar schon da.

Du brauchst persönliche Unterstützung in deiner Situation?

Für manche Menschen mag diese Denke egoistisch erscheinen. Für sie ist es (immer noch) wichtig, dass solche Beziehungen über Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, auf Biegen und Brechen, weitergeführt werden. Auch, wenn das nicht ihrem persönlichen Lebensanspruch entspricht.

Wir übernehmen oft Denkweisen und kopieren das Verhalten der Eltern, ohne es wirklich zu hinterfragen. Damals konnte sich kaum jemand einen Anspruch auf Lebensglück leisten oder erfüllen. Diese Einstellung hat immer noch Einfluss und prägt das Denken und Handeln vieler Menschen bis heute.

“In einem Käfig geborene Vögel denken, Fliegen sei eine Krankheit.“

Alejandro Jodorowsky

Trennung aus langjährigen Beziehungen enttabuisieren

Ich bin der Meinung, dass tiefe, innige Liebe auch das Gefühl beinhalten sollte, sich auf den Partner zu freuen, gemeinsame Aktivitäten zu genießen, Nähe zuzulassen und zu geben.

Sind diese Aspekte in einer Beziehung nicht mehr vorhanden, und wir empfinden die Beziehung als belastend, spielen wir ein Spiel, bei dem es darum geht, nicht entlarvt zu werden. Das ist nicht nur mal eine Phase, in der in ein paar Wochen oder Monaten alles wieder gut sein wird.

Ehepartner scheinen immer Schwierigkeiten zu haben, ihre Beziehung aufrechtzuerhalten

Warum haben wir Angst, uns zu trennen?

Mit all diesen schweren Gedanken kommen Menschen zu mir in die Beratungen:

  • Ich fühle mich zutiefst verantwortlich für das Wohlergehen meines Partners, mache mir große Sorgen, wie er ohne mich zurechtkommen soll.
  • Ich möchte meinem Partner nicht wehtun, und dieser Gedanke belastet mich sehr.
  • Die Vorstellung, dass mein Partner mich für immer hassen könnte, wenn ich mich trenne, bricht mir das Herz.
  • Es fällt mir unglaublich schwer, diesen Schritt zu gehen, weil mein Partner so viel für mich getan hat und ich ihn nicht verletzen möchte.
  • Ich weiß, dass mein Partner ein wunderbarer Mensch ist und eigentlich Besseres verdient hätte, als verlassen zu werden.
Trauerndes Scheidungspaar mit gebrochenem Herzen. Eine unglückliche Beziehung verletzte das Gefühl für den Liebhaber.
  • Ich habe große Angst davor, dass meine Kinder mir niemals verzeihen werden, wenn ich mich für die Trennung entscheide.
  • Meine Kinder sollen in einer liebevollen und stabilen Familie aufwachsen können, und das macht mir die Entscheidung besonders schwer.
  • Ich fürchte mich davor, durch eine Trennung den engen Kontakt zu unseren Kindern zu verlieren.
  • Der Gedanke daran, meine Eltern zu enttäuschen und ihnen das Herz zu brechen, wenn ich mich trenne, ist für mich kaum auszuhalten.
  • Die finanziellen Auswirkungen und Unsicherheiten einer Trennung sind für uns beide eine große Belastung, und das macht die Situation noch schwieriger.
  • Es bereitet mir große Sorge, dass meine Partnerin oder mein Partner die Trennung möglicherweise nicht akzeptiert und mich dazu drängt, in der Beziehung zu bleiben.
  • Es macht mir Angst, dass ich nach einer Trennung niemanden finde, mit dem ich dann gemeinsam durchs Leben gehen kann, und das ist eine sehr einschüchternde Vorstellung.
  • Ich habe große Bedenken, dass die neue Beziehung scheitern wird und ich komplett alleine dastehe.
Schöne Frau denkt und schreibt Notizen auf Papier und arbeitet an einem Laptop, Freiheit vom Büro zu Hause. alternativer Lebensstil und Arbeitsplatz. Schöne Alltagsszene

So können wir die Sichtweise auf unsere Angstgedanken ändern

Ein paar dieser Gedanken, die uns Angst machen können, habe ich aufgegriffen und erste Lösungen für euch dazu verfasst:

Ich möchte meinem Partner nicht wehtun, schließlich hat er so viel für mich getan.

Ein häufiger Gedanke von Menschen, wenn sie sich mit Trennung beschäftigen. Sie zweifeln, ob sie bereits alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um ihre Partnerschaft doch noch zu retten.

Eure Trennung könnte der Schritt hin zu langfristiger Zufriedenheit und authentischem Lebensglück sein. Auch wenn dein Partner viel geopfert oder geleistet hat, solltest du dich nicht dazu verpflichtet fühlen, in einer unglücklichen Beziehung zu verharren und ihm falsche Liebe vorspielen und dich dabei selbst verleugnen.

Mögliche Lösung: Was wäre, wenn du zusammen mit deinem/r Partner/in stattdessen gemeinsam faire und verantwortungsvolle Lösungen für Themen eurer Trennung findest, die euch beiden gerecht werden?

Kennst du meinen Ratgeber?

Meine Frau wird ohne mich finanziell und emotional nicht leben können

Deine Frau hat vor eurer Ehe ein eigenständiges Leben geführt. Es ist verständlich, dass du dir Sorgen um ihre finanzielle Sicherheit machst, aber sie ist stark und wird einen Weg finden.

Mögliche Lösung: Statt dich zu sehr darauf zu konzentrieren, wie sie allein zurechtkommen wird – kannst du darüber nachdenken, wie du sie während dieser schwierigen Zeit unterstützen kannst. Deine Unterstützung und deine Fürsorge können einen entscheidenden Unterschied machen, während sie sich an ihr neues Leben anpasst.

Mein Partner hat es nicht verdient, verlassen zu werden

Wenn du dich entscheidest, dich zu trennen, tust du das nicht, um deinen Partner zu bestrafen. Du trennst dich, weil die Vorstellungen, die du und dein Partner am Anfang eurer Beziehung hattet, nicht oder nicht mehr realisierbar sind, du keine Liebe mehr für deinen Partner empfindest und unglücklich bist.

Mögliche Lösung: Was wäre, wenn du mit deinem Partner zusammen entscheidest, dass erst einmal keine äußere Veränderung stattfindet (kein Auszug)? Ihr lasst euch gegenseitig so lange Zeit, sich mit der neuen Situation zu “aklimatisieren”, bis die äußere Veränderung umgesetzt werden kann.

Er oder sie wird mich ein Leben lang dafür hassen

Selbst wenn das passieren würde, können wir die Trennungsphase so empathisch gestalten, dass es langfristig dafür keine Grundlage mehr gibt. Es ist üblich, dass jemand, der verlassen wurde, verschiedene Trauerphasen durchläuft und auch Wut zu diesen Gefühlen dazugehört.

Ein Paar geht einen Weg entlang und streitet

Mögliche Lösung: Die Art und Weise, wie wir uns trennen, bestimmt unser späteres Miteinander. Sorge dafür, dass ihr euch in und nach der Trennung in die Augen sehen könnt, weil ihr verantwortlich und fair miteinander umgegangen seid. So verspürt ihr dabei und danach für den anderen immer noch Wertschätzung.

Und selbst wenn dein Partner dich auf Dauer hassen würde, sollte das kein Grund sein, mit ihm weiterzuleben.

Unsere Kinder würden sehr unter der Trennung leiden

Viele bleiben der Kinder wegen zusammen. Es sollte zuerst alles für den Beziehungserhalt ausprobiert werden. Aber eine Beziehung langfristig von den Kindern abhängig zu machen, ist für ALLE Beteiligten ungesund. Eine unglückliche Beziehung schadet den Kindern langfristig viel mehr. Kinder brauchen glückliche Eltern, egal ob zusammen oder getrennt.

Stell dir vor, du wärst 12 Jahre alt und das Kind unglücklicher Eltern. Würdest du wollen, dass sie nur wegen dir zusammenbleiben? Ab wann würdest du dich für die Situation verantwortlich fühlen? Könntest du das als Kind tragen?

Mögliche Lösung: Viele Menschen haben nach einer Trennung viel mehr Zeit für ihre Kinder! Weil sich bewusst Qualitätszeit genommen wird. Achte auf Aussagen deiner Kinder. Sie lassen oft durchblicken, dass sie genau über die Atmosphäre zwischen den Eltern Bescheid wissen.

Mein Kind wird bitter enttäuscht sein, wenn ich gehe, es mir ein Leben lang vorwerfen!

Mal anders gedacht: Was lernen deine Kinder, wenn du unglücklich in deiner Beziehung bleibst? Dass man in einer Ehe Leiden ertragen und eigene Bedürfnisse unterdrücken muss? Oft ist eine spätere Angst vor Beziehung die Folge. Als Erwachsener ist es ein langer Weg zurück in echte Bindung.

Mögliche Lösung: Überlege, welchen Rat würdest du deinem Kind geben, wäre es in deiner Situation? Schreibe ihn konkret auf. Lese ihn dir danach selbst laut vor – immer wieder.

Ein Mädchen hält sich bei den streitenden Eltern die Ohren zu.

Ich fühle mich für meine Frau verantwortlich

Durch die Trennung veränderst du die Situation deines Partners. Wie er damit umgeht, liegt in seiner Verantwortung.

Jeder ist für sein Leben und seine Entscheidungen verantwortlich. Nur du kannst dir und deinen Bedürfnissen gegenüber verantwortungsvoll handeln.

Mögliche Lösung: Wenn du dich dazu entschieden hast, dich von deinem Partner zu trennen, kannst du so vorgehen, dass du sein Wohlergehen dabei berücksichtigst. Dennoch bist du nicht für sein Wohlergehen verantwortlich. Vielleicht kann er mit der Zeit die Trennung als Chance für persönliches Wachstum sehen.

Ich habe Angst, dass Familie und Freunde mit mir brechen

Wenn du in deiner Partnerschaft dauerhaft unglücklich bist, könnten Familie und Freunde traurig über eure Trennung sein. Aber sie können mit der Zeit lernen, damit umzugehen.

Im Grunde wünschen sie sich ja, dass du glücklich bist. Sie haben oft Angst davor, dass du einen Fehler machst, den du womöglich eines Tages bereust – und ihn dann nicht rückgängig machen kannst.

Mögliche Lösung: Sprich mit ihnen bewusst ihre Bedenken an. Erzähle davon, wie lange du dich schon mit der Trennung beschäftigst. Danke ihnen dafür, dass sie sich um dich Sorgen machen. Sie zeigen dir damit, dass du ihnen nicht egal bist. Du wiederum zeigst ihnen, dass dir ihre Meinung nicht egal ist – obwohl du für dich selbst entscheidest.

Ehefrau fühlt sich verwirrt, Ehemann und Schwiegermutter diskutieren über Beziehung

Eine Trennung würde uns finanziell ruinieren – wir verlieren alles, was wir aufgebaut haben

Es ist sicherlich bedauerlich, vieles von dem zu verlieren, was ihr beide aufgebaut habt. Die Frage ist, ob das, was ihr verlieren werdet, vergleichbar ist mit dem, was ihr fühlt und erlebt, wenn ihr in einer unglücklichen Partnerschaft bleibt?

Mögliche Lösung: Hole dir sämtliche Infos vom Steuerberater, Anwalt, deiner Bank. Kläre ab, wie ein fairer Weg für euch beide für die nächsten Wochen und Monate finanziell aussehen könnte.

Wärst du gerne weiter an der Seite deines Partners, wenn er nur aus Mitleid mit dir zusammenbleibt?!

Du hast dich für diese Partnerschaft entschieden, weil du glaubtest, dass dein Partner der Richtige für dich ist. Vielleicht hat sich das als falsch erwiesen oder Veränderungen haben euch auseinandergebracht. Das Ende der Partnerschaft bedeutet nicht, dass du ein schlechter Mensch bist – selbst wenn dein Partner das (meist nur für eine gewisse Zeit) anders sieht.

Würdest du selbst in einer Beziehung bleiben wollen, wenn dir Liebe nur vorgespielt wird? Je länger du wartest, desto mehr Zeit verliert ihr beide, um ein erfülltes Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Eine Frau schreibt auf ein leeres Notizbuch

10 konkrete Tipps gegen die Angst vor einer (falschen) Entscheidung

  1. Finde für Themen der Trennung faire Lösungen, die du deinem Partner vorschlagen kannst

2. Frage andere getrennte Paare, was sie dir empfehlen können

3. Lass dir von ihnen auf deine Ideen ein offenes Feedback geben

4. Nimm dir Zeit, wie dein Leben ohne deinen Partner kurz- und langfristig aussehen würde (und verliere die Angst davor)

5. Schreibe dir deine Gedanken auf, die dir Angst vor der Trennung machen und arbeite dafür Lösungen aus

6. Hast du bereits schwierige Situationen in deinem Leben gemeistert? Wie bist du hier vorgegangen? Hast du an dich geglaubt? Konntest du dich auf dich verlassen?

7. Gehe raus und triff neue Menschen, so, wie es später auch der Fall sein wird

8. Überlege, ob ein Nebenjob dir über die nächsten Monate nach der Trennung finanziell weiterhelfen könnte

9. Frage Freunde, ob sie dich in den Wochen nach der Trennung mental unterstützen können

10. Spiele mit Menschen deines Vertrauens das Trennungsgespräch mehrmals durch

Bei einem Trennungsgespräch geraten unsere Gedanken und Gefühle durcheinander

Bei dem Wunsch, uns zu trennen, haben wir viele Fragen im Kopf. Die meisten Fragen meiner Kunden lauten:

  • Wie wird mein Partner reagieren?
  • Wie kann ich die Trennung aussprechen, ohne, dass es zwischen uns eskaliert?
  • Wann ist der beste Zeitpunkt dafür?
  • Wie kann ich mit den Vorwürfen von Frau und Familie umgehen?
  • Wohin mit meinen eigenen Schuldgefühlen?

Vielleicht möchtest du das Gespräch vorher mit einer erfahrenen und neutralen Person durchgehen. Oder du befürchtest, einen Rückzieher zu machen.

Ich bin Silke Setzkorn, Affären-Expertin und Beziehungscoach seit 2009

Wir besprechen:

  • Was sich bei einem Trennungsgespräch und in der Zeit danach bewährt hat
  • Wie du dich vor einer emotionalen Erpressung durch deinen Partner schützen kannst
  • Wie du vermeidest, dass du direkt danach das gemeinsame Zuhause verlassen musst

Ich helfe dir, euer Trennungsgespräch so zu führen, dass ihr danach weiterhin an einem Strang zieht – auch, wenn ihr kein Paar mehr seid.

Klicke hier für Informationen zu einer 1:1 Einzelberatung via Handy oder Zoom mit mir.

Okay, ja, du könntest natürlich auch einfach weitermachen wie immer…

Die Entscheidung zur Trennung liegt bei dir und es ist okay, wenn du dir dafür Zeit nimmst. Aber bleib nicht aus Pflichtgefühl, Mitleid oder Angst. Gib dir und deinem Partner die Chance auf ein besseres Leben.

Wenn du doch lieber einen Termin mit mir ausmachen möchtest, klick hier: Beratung buchen

Ich freue mich auf dich und unser Gespräch!

Herzlichst, 

Silke Setzkorn

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