Eine Frau, mittleren Alters, schaut verliebt einen Mann an, der ihr die Backe streift

Langjährige Affäre in eine exklusive Beziehung wandeln

Wie die langjährige Geliebte in einer Affäre Liebeskummer vermeiden und damit die gemeinsame Liebe selbst in die Hand nehmen kann.

Du steckst womöglich in einer langjährigen Affäre mit einem gebundenen Mann fest und denkst darüber nach, die Affäre beenden zu wollen. Du hast in all der Zeit schon so gut wie alles dafür getan, damit er sich für euch entscheidet und eure Affäre in eine Beziehung übergeht. Aber er kann sich nicht entscheiden, er kann dich aber auch nicht loslassen. Inzwischen bist du in der Affäre unglücklich und es muss Bewegung bei euch reinkommen.

Vorab: Es geht mir nicht darum, verheirateten Frauen den Mann auszuspannen. Das ist nicht meine Intention.

Die Voraussetzung meiner Vorgehensweise ist, dass der Mann bereits seit längerem tiefere Gefühle für dich als Geliebte hat und an der typischen großen Hürde seiner Verantwortung steht.

Der gebundene Mann ist fremdverliebt in dich. Du bist seine Schattenfrau und schon länger in eurer Affäre

Er schreibt dir jeden Tag, wie sehr er dich liebt. Dass er nur mit dir zusammensein möchte. Dass er auch leidet. Er hat dir bereits mehrmals gesagt, dass er seine Ehe beenden wird. Du spürst immer wieder eine starke emotionale Verletzung und bist unsicher, ob sich die Beziehung zu diesem Mann überhaupt noch weiterentwickeln wird. Denn es entwickelt sich absolut nichts weiter.

Du möchtest nun deine Situation, seine Absichten und sein Verhalten für dich komplex einsortieren können. Warum ein Mann sich in einer Affäre distanziert, mal kürzer oder auch länger.

Du möchtest die Muster in eurer Affäre erkennen, deine Position stärken, deine starken Gefühle sortieren und womöglich auch eine Entscheidung herbeiführen. Es liegt dir fern, in euerer Affäre Ultimatum zu stellen oder Spielchen zu spielen. Das hat auch noch nie funktioniert.


Du steckst in einer Affäre und möchtest beraten werden: Hier geht es zur 1:1 Beratung via Handy/Zoom ↓


Kurz vorab: Ich habe inzwischen des Öfteren vorgefertigte Meinungen gelesen, dass Männer sich generell nicht aus ihren Ehe für die Affären entscheiden.

Der Grund: Weil sein Verantwortungsgefühl der Frau, den Kindern, der Familie gegenüber meist viel zu groß und damit für ihn unüberwindbar ist.

Dem ist so nicht.

Zuerst der pauschale Grund: Dann würden nicht 50% der Ehen wieder geschieden werden.

Aus meiner Sicht aufgrund meiner Erfahrungswerte aus über 15 Jahren Beratung mit Schwerpunkt Affären kann ich sagen:

Es kommt auf ganz andere Punkte an. Und genau diese müssen im Einklang sein.

Seine familiären Umstände spielen hier mit hinein und sind definitiv ein wichtiger Part.
Aber das Verhalten der Geliebten, ihr eigener Reifestatus und auch ihr Umgang mit ihm ist enorm wichtig für den weiteren Verlauf.

So ist jede Situation separat zu betrachten und destruktive Wege bzw. destruktives Verhalten zu korrigieren.

In meinen Beratungen erkläre ich die Zusammenhänge und auch das Verhalten meiner Anrufer (meist die Geliebten, aber auch die verheirateten Männer und die Ehefrauen nutzen meine Beratung) und die des anderen Parts. Ab dann werden bewusst die Weichen gestellt bzw. Verhaltensweisen verändert.

Es gilt also: Das eigene Verhalten der Geliebten steuert das Drehbuch aktiv mit. Es bestimmt zum größten Teil, ob aus einer Affäre eine Beziehung wird.

Oft hat die Zweitfrau viel zu lange mitgemacht, ihm oft wieder verziehen in der Affäre und dann festgestellt, dass kein Wunder passiere. Womöglich auch in der Hoffnung, alles würde eines Tages von selbst auffliegen.

Beispiel Ernährung:
Wenn ich mir nur vornehme, das tägliche Stück Torte wegzulassen, um beispielsweise abzunehmen – aber ich esse es dennoch täglich weiter Torte – dann bleibt alles beim Alten.

Auf Seitensprünge und Affären gemünzt ist der Faktor „Sicherheit“, den viele Geliebten dem fremdverliebten Mann geben (weil sie selbst Sicherheit bräuchten), der Grund, dass er nicht weiterkommt.

Es gibt Frauen in meinen Beratungen, die nutzen ein Gespräch mit mir und drehen die Affäre danach um 180 Grad. Sie erkennen, dass sie bereits über die Affäre den Mann an sich binden, jedoch ohne dass sie jemals einen sozialen Status von ihm erhalten. Sie haben Bedenken, den Mann über eine Veränderung zu verlieren und ihn unheimlich zu vermissen. Oder er könne sie und die schönen Zeiten ihrer Affäre vergessen. Andererseits wissen sie, dass es wichtig ist, sich dann zu distanzieren, wenn sie spüren, dass der Mann die Affäre aussitzt.

Lies auch meinen Ratgeber: So lieben Männer in Affären (Band 1)

Es gibt die, die zwar in alte Verhaltensweisen zurückfallen, sich aber Stück für Stück herausfinden und letztendlich die Affäre zumindest beendet haben.

Es gibt aber solche, die immer wieder zurückfallen. Hier wird sich auch definitiv nichts verändern.

Eine rothaarige Frau schaut einen Mann verliebt an, beide mittleren Alters.

Zurück zum Doing:

Es geht darum, dass die Zweitfrau an dem einen Punkt steht und nun wirklich Veränderung will. Sie hat genug Erfahrungen mit ihm gesammelt, vergeblich gehofft, dass sie ihn für sich gewinnen könnte oder sie als Frau an seiner Seite erkennt.

Sie muss ihre eigene Verlustangst zwischenzeitlich überwunden bzw. zumindest im Griff haben und bereit sein, den gebundenen Mann im Ernstfall auch gehen zu lassen.

Erst dann ist sie authentisch und wird vom gebundenen Mann auch ernst genommen.

Die meisten Frauen warten damit, bis sie selbst an dem Punkt stehen, die Beziehung zu diesem Mann nur noch beenden zu wollen.

Die Schattenfrauen geben dem fremdverliebten Mann über längere Zeit Sicherheit, Liebe und Nähe

Sie haben dem Mann dazu beweisen wollen, wie sehr sie beide zueinander passen und sie ganz tolle Frauen sind.

Eine ganz typische weibliche Vorgehensweise, die beim Mann wiederum komplett das Gegenteil auslöst: STAGNATION.

Aufgrund von Sicherheit lehnt er sich meist entspannt zurück und lässt die Affäre ohne Struktur weiterlaufen. Dies manifestiert sich darüber.

Männer sagen mir: Für uns Männer gibt es wirklich Schlimmeres, als zwei Frauen gleichzeitig zu haben.

Aus diesem Grund entscheiden sich fremdverliebte Männer nicht für die Geliebte

Die Frauen fühlen sich in den Affären alsbald benutzt, sind mit den Monaten voller Wut. Sie haben mit der Zeit ihre Selbstachtung verloren und müssen nun ihr Ziel auf Biegen und Brechen vollziehen: die feste Beziehung – mit ihm.

Jedoch hat diese Zeit ganz viel mit ihr gemacht und sie keinesfalls positiv verändert.
Wenn eine Frau an diesem Punkt angekommen ist, zeigt sie meist einen stark ausgeprägten Kampfgeist und Kompromisslosigkeit.

Keine gute Voraussetzung für den Mann, der dieses verschärfte negative Miteinander keinesfalls als einladend empfindet, mit dieser Frau seine Zukunft bestreiten zu wollen.

Somit ist es ratsam, vorher aktiv zu werden, wenn die Geliebte noch liebevoll oder zumindest einigermaßen empathisch vorgehen kann.

Sie behält darüber ihr Gesicht und ihre Würde, sie tritt für sich ein und verschafft sich darüber auch seinen RESPEKT.

Denn den Respekt haben Männer gegenüber den Geliebten mit der Zeit häufig verloren. Sie zeigen das nicht offensiv, eher indem, dass sie ihr nicht das geben, was sie braucht: Exklusivität.

Ein paar, mittleren Alters und in Mantel, umarmen sich freudig.

Kleine Frage an die Damen zwischendurch:

Kennt Ihr einen Single-Mann, der jahrelang zu Hause sitzt und auf einen Anruf der verheirateten Geliebten wartet?

Ich kenne keinen Einzigen.

Männer verstehen uns Frauen in diesem Punkt nicht!

Frauen denken an dieser Stelle: Warum sollte der Mann in der Anfangsphase ihres Kennenlernens womöglich umsonst Haus und Hof verlassen und seine Ehe hinwerfen? Wenn er die neue Frau doch noch gar nicht richtig kennt?

So sehe ich uns weibliche Wesen als modern eingestuft. Erst einmal Zeit miteinander verbringen, sich kennenlernen. Um dann herauszufinden, ob man wirklich zusammenpasst.

Denn wenn wir feststellen, dass der andere doch nicht so kompatibel ist, wie er uns eingangs erschien, dann hat er nicht gleich alles verloren.

Männer sehen Fremdgehen, einen Seitensprung oder eine Affäre aus einer anderen Sicht

Seitensprünge und besonders Affären sind für Männer eher ein Leasingvertrag mit Rückgaberecht. Sie kommen anfangs in ein Verliebtheitsgefühl, dass sich im Laufe der Zeit in ein Gefühl der Selbstverständlichkeit verändert.

Männer arrangieren sich darüber schnell mit einem Seitensprung oder einer Affären-Situation und bauen die Schattenfrauen mehr oder weniger fest in ihr Leben mit ein.

Sie wissen darum, dass eine Trennung von ihrer Frau mehr Aufwand, Schmerz, Diskussionen verursacht, als die Geliebte immer wieder zu vertrösten.

So ist es wichtig, ab einem gewissen frühen Zeitpunkt die sexuelle und emotionale Versorgungsschleife an den gebundenen Mann zu unterbrechen.

In einigen Fällen reicht es, eine Ablöse von ihm anzusprechen, da der Mann bereits in der letzten Abnabelungsphase von seiner Ehe steckt und letztendlich diesen einen Impuls noch benötigt, um sich zu entscheiden.

In anderen Fällen muss nun das Loslösen der Geliebten vom gebundenen Mann langsam oder auch schnell passieren – je nach Situation. Denn die Situation würde sich im weiteren Verlauf zunehmend verschlechtern. So greift die Geliebte über ihre Distanzierung diesem Drehbuch nur vorweg.

Ein paar steht sich gegenüber und hält sich mit beiden Händen. Das Foto zeigt den Ausschnitt der Hände.

Fazit:

Alle Affären, die über 6 Monate hinausgehen, manifestieren sich. Es gilt genau hinzuschauen, mit welcher Persönlichkeit wir es beim Mann zu tun haben und welche Interessen er wirklich verfolgt. Männer sind hier leider nicht ehrlich.

Wo er in seiner Abnabelung aus seiner Partnerschaft steht – siehe hier auch meinen Ratgeber: Trennung aus langjährigen Beziehungen

Jede zweite Ehe wird geschieden und hier sind definitiv nicht immer Affären der Grund. Männer gehen Affären öfter ein, weil sie Trennungen scheuen. Frauen trennen sich leichter. Aber es sind auch nicht immer sie, die gehen!

Das Verantwortungsgefühl eines fremdverliebten Mannes ist nicht ausschliesslich der Grund, um an seiner Ehe festzuhalten

Es ist die Sicherheit, die seitens der Zweitfrau entweder zu wenig oder zu viel gegeben wird. Der Mann wird über die Affäre sexuell satt und kann parallel das langjährige, vertraute Umfeld der offiziellen Beziehung behalten.

Wenn diese Männer spüren, dass die Geliebte eine feste Beziehung will, ziehen sie sich eher zurück, haben immer weniger Zeit oder gar keine Zeit mehr für die Zweitfrau. Sie ziehen sich temporär zurück, teilweise blocken sie auch die Frauen über Messenger. Bis sie wieder Kontakt aufnehmen, meist aus einem fadenscheinigen Grund. Die Geliebte dachte, er hätte sie für immer verlassen. Aber der Mann hat nur ein Zeitfenster genutzt, um den Druck aus dem Kessel zu nehmen. Nicht mehr, nicht weniger.

Du steckst genau in dieser Situation?

Klicke hier für Informationen zu einer 1:1 Einzelberatung oder Paarberatung via Handy oder Zoom mit mir.

Ich freue mich auf dich und unser Gespräch!

Herzlichst, Silke Setzkorn

Noch mehr gute Tipps in Sachen Affäre? Abonniere meinen Newsletter!