Verliebets Pärchen sitzt am Frühstückstisch und hält sich lächelnd an den Händen

Er will auch nur eine Affäre? Ständig datest du den Falschen?

Du bist Singlefrau und immer wieder landest du in Beziehungen, die nie ganz echt sind? Du wünschst dir Nähe, Verbindlichkeit, einen Mann, der wirklich zu dir steht. Und stattdessen? Gerätst du immer wieder an Männer, die vergeben sind, sich nicht entscheiden oder sich einfach nur treiben lassen.

Fiona ging es genauso. Sie kam zu mir, weil sie sich nach einer echten Beziehung sehnte, aber immer wieder in Affären rutschte, die sie leer zurückließen.

Mal klang alles nach „ganz bald trennen“. Mal nach „du bist das Beste, was mir je passiert ist“. Und dann: Rückzug. Schweigen. Und das Gefühl, wieder auf etwas gehofft zu haben, das nie ganz echt war.


Du willst diesen Blogpost anhören? Gesprochen von Silke Setzkorn


Wenn du spürst, dass du dich in solchen Mustern wiederfindest – und raus willst aus der Rolle der ewigen Zweiten –, dann ist jetzt der Blog für dich dafür da, um dir selbst näherzukommen. Und den Männern auf den Zahn zu fühlen, bevor es wieder zu weh tut.

Er will nur eine Affäre? Du willst Männer erkennen, die keine feste Beziehung suchen

In der Beratung erzählte mir Fiona von einem Mann, der sie sofort fasziniert hatte. Es war einer dieser Abende, die sich leicht und lebendig anfühlen: Sie saß mit einer Freundin an der Bar, als er dazukam – charmant, gutaussehend, aufmerksam. Die beiden kamen schnell ins Gespräch, tauschten Nummern, und noch in derselben Nacht schrieb er ihr.

Was dann folgte, fühlte sich für Fiona besonders an: Über eine Woche lang schrieben sie täglich, telefonierten stundenlang – oft bis spät in die Nacht. Er ließ sie spüren, dass da mehr war als nur ein Flirt.

Und dann: Funkstille. Ohne Vorwarnung. Keine Erklärung.

Fiona traute sich nicht, nochmal auf ihn zuzugehen. Die Unsicherheit nagte: War das alles für ihn gar nichts Besonderes gewesen? Hatte sie sich nur etwas eingebildet? Oder war er von Anfang an nicht wirklich verfügbar?

Fragen wie diese bekomme ich oft. Und sie zeigen: Es geht nicht nur um einen einzelnen Mann – sondern darum, endlich zu erkennen, woran du wirklich bist. Und was du brauchst, um nicht wieder im Unklaren zu landen.

Junges verliebtes Paar trinkt einen Ananascocktail, spielt Gitarre und hat Spaß auf einer Party auf dem Dach im Sonnenuntergang.

„Er meldet sich nicht mehr“ – was hinter dem plötzlichen Rückzug steckt

So oder so ähnlich erlebte es auch Sandra. Seit einem halben Jahr traf sie sich mit Rocco – eine lose Verbindung, entstanden über eine Dating-Plattform. Von Anfang an war klar: Es ging um Sex. Und doch fühlte es sich für Sandra bald nach mehr an.

Sie sah sich alle zwei Wochen mit ihm – wenn er die Stunde Fahrt zu ihr auf sich nahm. Danach ging jeder wieder seiner Wege. Keine Pläne, kein Alltag, aber jedes Mal dieses Knistern, diese Vertrautheit, dieser Blick von ihm, der mehr versprach.

Meist war sie es, die sich nach zwei Wochen wieder meldete. Dann kam eine schnelle Verabredung zustande und für einen Abend fühlte sich alles genau richtig an. So richtig, dass Sandra überzeugt war: Das kann keine reine Affäre mehr sein. Nicht bei dem, was sie da spürte. Und nicht bei dem, wie er sie ansah, was er sagte, wie er sie lobte, wie sehr er mit ihr im Moment war.

Doch seit dem letzten Treffen: absolute Funkstille. Kein Lebenszeichen. Kein „Ich denk an dich“. Nichts.

Dabei war doch alles wie immer – oder?

Auch diese Art von Geschichte begegnet mir oft. Und jedes Mal zeigt sie: Gefühle in Affären können echt sein, aber das heißt nicht automatisch, dass beide dasselbe wollen.

Mädchen in einem leichten Pullover schenkt ein gestricktes Herz. Nahaufnahme des gestrickten Herz

„Ich dachte, es läuft gut – und dann kam diese WhatsApp…“

So ging es Eva. Drei Monate lang traf sie sich regelmäßig mit Max. Sie verstanden sich blendend, sahen sich jede Woche, waren längst intim. Und dann – ganz plötzlich – diese Nachricht.

Per WhatsApp. Kurz. Klar. Und für Eva niederschmetternd: „Ich fühle nicht dasselbe wie du.“

Es ist ein Muster, das ich in der Beratung immer wieder sehe: Während Frauen in der Kennenlernphase schnell emotional andocken, prüfen Männer oft noch, wie verbindlich sich das Ganze für sie anfühlt.

Was Frauen oft nicht bewusst ist: Sie sind meist viel klarer, viel früher. Wenn ein Mann ihnen gefällt, dann beginnen sie – oft ganz unbewusst – schon an eine gemeinsame Zukunft zu denken. Sie wollen wissen, wer dieser Mensch ist, ob er frei ist (auch innerlich), ob da wirklich Raum ist für Nähe.

Und all das spielt sich oft ab, noch bevor sie überhaupt richtig erkennen konnten, ob er dasselbe sucht. Oder ob er sich vielleicht gerade nur treiben lässt.

Viele Frauen geraten dann in eine Mischung aus Aufregung, Hoffnung und dem Wunsch, das Ganze jetzt schon einordnen zu können. Nach dem Motto: Was bedeutet das, was da gerade zwischen uns passiert – und wohin könnte es führen?

Aber die Wahrheit ist: So früh lässt sich das nicht sagen. Und genau das macht es oft so schmerzhaft – wenn plötzlich einer den Stecker zieht und der andere dachte: Wir waren doch schon mittendrin.

Aufnahme eines jungen Paares, das sich umarmt und sich tief in die Augen schaut

Immer wieder Affären statt Beziehung? Das steckt wirklich dahinter

Wenn eine Frau einen Mann trifft, der sie berührt, der sie neugierig macht, der in ihr dieses bestimmte Gefühl auslöst – dann ist sie innerlich oft schon einen Schritt weiter. Noch bevor irgendetwas ausgesprochen ist, fühlt sie sich verbunden. Nicht, weil sie klammert. Sondern weil sie echtes Interesse hat.

Sie will wissen, wer dieser Mann wirklich ist. Was ihn beschäftigt. Ob er frei ist – im Herzen, im Kopf, im Leben. Sie will ihn verstehen, spüren, einordnen. Frauen sind von Anfang an verbindlicher.

Es ist ein bisschen so, wie sie auch nur dann zum Autohändler fährt, wenn sie ernsthaft vorhat, ein Auto zu kaufen. Einfach nur Motorhauben streicheln, ohne Absicht? Kommt ihr nicht in den Sinn.

Dieses verbindliche Denken hat nichts mit Naivität zu tun. Es zeigt, dass sie präsent ist – und bereit, sich einzulassen. Viele Männer kennen das. Und ja, anfangs finden sie es oft schmeichelhaft. Es fühlt sich gut an, begehrt zu werden. Gesehen. Gemeint.

Manche steigen voll mit ein, machen Tempo mit. Andere genießen einfach die Aufmerksamkeit – oder das gute Gefühl, begehrenswert zu sein. Doch nicht jeder meint es auch ernst. Und genau da wird es für viele Frauen schmerzhaft: wenn sich das, was sich nach echtem Beginn anfühlt, als bloßer Moment entpuppt.

Männer verstehen: Warum sie sich zurückziehen, obwohl es gut lief

Viele Frauen erleben es so: Es beginnt intensiv, vertraut, fast wie der Beginn von etwas Echtem. Der Mann macht mit – beim Schreiben, beim Reden, beim Nähe-Zulassen. Und dann, ganz plötzlich: Rückzug. Funkstille. Keine Antwort mehr.

Was ist passiert?

Für viele Männer fühlt sich das weibliche Tempo – diese emotionale Nähe, die von Anfang an da ist – irgendwann zu eng an. Zu schnell. Zu viel. Auch wenn sie anfangs begeistert mitgemacht haben.

Und genau da liegt der Knackpunkt: Für Frauen ist dieses Verhalten Zeichen von Interesse, von Verbindung. Für manche Männer aber wird es irgendwann bedrohlich – nicht, weil sie die Frau nicht mögen, sondern weil sie befürchten, ihren eigenen Ansprüchen oder denen der Frau nicht gerecht zu werden.

Manche Männer nutzen diese Begegnung auch unbewusst als Ablenkung – um über eine Ex hinwegzukommen. Andere wollen nur ausprobieren, wie es sich anfühlt, mal wieder Nähe zu erleben. Ohne echtes Engagement.

Das Problem: Diese Motive werden selten offen ausgesprochen. Stattdessen brechen sie den Kontakt einfach ab – und lassen die Frau mit ihren Fragen zurück.

Für Frauen ist das nicht nur verwirrend, sondern schmerzhaft. Denn was vorher nach Nähe und Aufbruch aussah, kippt plötzlich in Distanz und Schweigen. Und mit jedem Tag, an dem keine Antwort kommt, wächst die Unsicherheit. War alles nur gespielt? Hat er parallel andere Frauen getroffen? Habe ich mir etwas eingebildet?

Was bleibt, ist das Gefühl, nicht verstanden worden zu sein. Und das leise Zweifeln: an ihm – und an sich selbst.

Verängstigte, traurige Frau zu Hause, die durch die Fensterläden schaut

Sobald der Mann sich plötzlich zurückzieht, fällt für viele Frauen ein inneres Sicherheitsgefühl in sich zusammen. Was sich gerade noch gut anfühlte, wird infrage gestellt. Der Kontakt, der Mann, die eigene Intuition – alles scheint plötzlich unsicher. Und dann beginnt es: das Kopfkino.

Was hat sie falsch gemacht? War sie zu offen, zu direkt, zu gefühlvoll?

Wenn Nähe zu viel wird – und sein Rückzug alles zum kippen bringt

Dieses Gefühl von Ohnmacht, das durch sein Schweigen entsteht, kann zwei Reaktionen auslösen: Manche Frauen ziehen sich verletzt zurück, andere versuchen verzweifelt gegenzusteuern – mit Nachrichten, Erklärungen, dem Versuch, wieder Nähe herzustellen. Nicht selten verlieren sie dabei den Kontakt zu sich selbst.

Gerade wenn es anfangs nach Beziehung roch, wenn echte Verbindung spürbar war, entsteht durch seinen plötzlichen Rückzug ein Dominoeffekt. Aus Unsicherheit werden Ängste. Aus Nähe wird Misstrauen. Und was wie ein gemeinsamer Weg begann, endet in Rückzug, Streit – oder völliger Funkstille.

Viele Frauen durchlaufen dabei eine emotionale Berg- und Talfahrt. Die anfängliche Euphorie lässt sie andere Lebensbereiche vernachlässigen – und den inneren Kompass verlieren. Der starke Wunsch nach Nähe überlagert die Fähigkeit, sich selbst gut zu spüren.

Und während sie Verbindung sucht, empfindet er genau das als zu viel. Ihre Nachrichten, ihre Aufmerksamkeit, ihr Wunsch nach Nähe – all das wird für ihn schnell zum Druck. Vor allem dann, wenn er solche Dynamiken schon kennt – und genau deshalb nicht wieder dort hineinrutschen will.


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Was viele nicht wissen: Männer verlieben sich später – oft erst nach 6 bis 8 Wochen

Kein Wunder also, dass Männer oft ganz anders fühlen und handeln als Frauen in der Kennenlernphase. Während bei vielen Frauen schon früh das Herz laut klopft, ist der Mann oft noch dabei, überhaupt zu sortieren, was da gerade passiert.

Er ist innerlich oft noch gar nicht dort, wo die Frau emotional längst angekommen ist. Und genau deshalb fühlt er sich manchmal schnell unter Druck gesetzt – selbst wenn die Frau nichts erzwingen will. Es reicht oft schon, dass sie sehr präsent ist, sehr verbunden, sehr spürbar.

Wenn sie dann auch noch beginnt, aus ihrer eigenen Unsicherheit heraus emotional zu werden, sich selbst zu verlieren, Nähe einzufordern, bevor er überhaupt weiß, ob er sie geben kann – zieht er sich zurück.

Nicht, weil er sie nicht mag. Sondern weil ihm das Tempo zu schnell ist. Die Nähe zu dicht. Die Erwartungen zu viel.

Und so kommt es, dass ein Kontakt, der vielversprechend begann, plötzlich kippt – nicht, weil keine Verbindung da war, sondern weil beide auf völlig unterschiedlichen emotionalen Ebenen unterwegs waren.

Wie Frauen die Kennenlernphase entspannter erleben – ohne sich selbst zu verlieren

Viele Frauen wünschen sich, beim Kennenlernen nicht so schnell den Boden unter den Füßen zu verlieren. Sie wollen sich emotional sicher fühlen – und trotzdem offen bleiben für das, was sich entwickelt.

Ein Bild, das das wunderbar veranschaulicht? Shoppen. Ja, wirklich!

Denn beim Einkaufen wissen Frauen meist ganz genau, was ihnen steht. Sie greifen nicht nach jedem Kleidungsstück, nur weil es gerade im Angebot ist. Sie kennen ihren Stil, wissen, was sie strahlen lässt – und was sie lieber im Regal hängen lassen.

Beim Thema Männer dagegen verlieren viele diese innere Klarheit. Plötzlich zählt nicht mehr, ob etwas wirklich passt, sondern nur noch, ob er bleibt. Dabei wäre es so wohltuend, mit derselben inneren Ruhe und Selbstsicherheit an das Kennenlernen heranzugehen wie bei der Frage: Steht mir das überhaupt?

Denn wer weiß, was sie will – kann viel leichter erkennen, was ihr guttut. Und was nicht.

Frau hat rotes Kleid geshoppt und sich dazu gestylt und fotographiert sich strahlend selbst

Was Liebe mit Kleidershopping zu tun hat – und warum ein bisschen Unverbindlichkeit manchmal Wunder wirkt

Eine Frau würde niemals ein Kleid kaufen, das ihr nicht steht, das zwickt oder sie einfach nicht strahlen lässt. Sie nimmt auch nicht das erstbeste Modell. Stattdessen prüft sie – manchmal ganz unbewusst – was zu ihr passt. Sie überlegt, was in ihren Kleiderschrank passt, was sie wirklich braucht. Und wenn es sich gut anfühlt, landet das Teil im Warenkorb. Wenn nicht: Weiter geht’s.

Stell dir vor, genau diese Haltung – dieses entspannte, selbstbewusste Aussortieren – würde auch in der Kennenlernphase gelebt.

Wie viel leichter wäre der Kontakt mit einem Mann dann? Ohne innere Schwere. Ohne unterschwelligen Erwartungsdruck. Sondern offen, neugierig, spielerisch – auf eine liebevolle Weise unverbindlich, die ihm überhaupt erst erlaubt, verbindlich zu werden.

Versteh mich nicht falsch: Verbindlichkeit ist wunderbar. Sie ist wichtig. Gerade für Frauen, die sich nach echter Nähe und Sicherheit sehnen.

Aber oft wird genau das zu früh eingefordert – aus einem tiefen Bedürfnis heraus, das völlig menschlich ist. Nur leider führt es häufig zu Missverständnissen. Wenn eine Frau sich emotional schon tief verbunden fühlt, will sie das auch im Kontakt spüren. Regelmäßige Nachrichten, ständige Erreichbarkeit – all das gibt ihr das Gefühl: Ich bin ihm wichtig.

Für Männer wirkt genau das aber oft wie eine Art „Standleitung“, die sie überfordert. Selbst wenn sie anfangs mitmachen, fühlen sie sich mit der Zeit unter Druck gesetzt – obwohl sie einfach nur herausfinden wollten, ob sich etwas entwickeln kann.

Besser wäre es, die Verbindung leichter zu gestalten. Mit kleinen Flirts, mit innerer Gelassenheit, mit Vertrauen in den eigenen Wert. Wer emotional in Balance bleibt, kann die schönen Wellen der Verliebtheit wirklich genießen – ohne sich gleich darin zu verlieren.

Und oft entstehen die tiefsten Liebesgeschichten genau dann, wenn eine Frau zu Beginn gar nicht so investiert ist. Wenn sie abwartet, prüft, beobachtet – ohne sich innerlich schon an ihn zu binden. Gerade dann nämlich bleibt sie bei sich. Und gibt der Liebe den Raum, sich wirklich zu entfalten.

Erste Dates? Diese Haltung finden Männer (wirklich!) spannend

Die meisten Frauen denken, sie müssten beim ersten Date glänzen, sich von ihrer Schokoladenseite zeigen, charmant, witzig, bezaubernd sein.

Aber interessanterweise ist genau das Gegenteil oft viel reizvoller: Eine Frau, die nicht versucht zu gefallen. Die gelassen bleibt, wenn er sich ins Zeug legt. Die seine Eroberungsversuche selbstbewusst kontert – nicht kalt, aber klar. Nicht unfreundlich, aber auch nicht gefällig.

Und das Entscheidende: Sie fragt sich dabei nicht, wie ihr Verhalten wohl bei ihm ankommt. Sie bleibt bei sich. Weil sie weiß, dass sie niemanden beeindrucken muss. Weil sie nicht gefallen will – sondern spüren, ob er überhaupt zu ihr passt.

Diese Haltung wirkt nicht nur attraktiv, sie verändert auch die Dynamik. Denn plötzlich ist sie nicht in der Position der Wartenden, der Bewerteten – sondern auf Augenhöhe. Und genau das empfinden viele Männer als besonders anziehend.

Frau mit lustiger Sonnenbrille macht Handgesten und schreit

Nicht lieb – sondern echt: Genau das macht Frauen für Männer unwiderstehlich

Viele Frauen glauben, sie müssten besonders nett, verständnisvoll oder entgegenkommend sein, damit ein Mann sich in sie verliebt. Aber das Gegenteil ist oft der Fall.

Männer entscheiden sich nicht für Frauen, die alles richtig machen – sondern für Frauen, die sie wirklich spüren. Die nicht gefallen wollen, sondern echt sind. Klar. Bei sich. Mit Ecken, mit Haltung, mit Ausstrahlung.

Genau das macht sie besonders. Und oft noch begehrenswerter – ohne dass sie es darauf anlegen.

Und ja, viele Frauen haben genau davor Angst: Dass ein Mann, den sie selbst wirklich spannend finden, dann erst recht verunsichert ist. Dass er sich vielleicht gar nicht traut, einen Schritt auf sie zuzugehen. Doch die Erfahrung zeigt: Echtheit zieht an. Mehr als jedes kalkulierte Verhalten es je könnte.

Denn echte Verbindung entsteht nicht über Nettigkeit – sondern über Resonanz.

Warum zu viele Signale manchmal genau das Falsche sind

Viele Frauen wollen auf Nummer sicher gehen. Wenn ihnen ein Mann gefällt, senden sie bewusst Signale – in der Hoffnung, dass er den nächsten Schritt macht. Dass er erkennt, wie ernst es ihr ist. Dass er endlich reagiert.

Aber: Wenn ein Mann nicht auf sie zukommt, egal wie deutlich sie sich zeigt, dann liegt das fast nie an den falschen Signalen.

Sondern daran, dass er gerade nicht will – oder nicht kann.

Vielleicht steckt er mitten in einer Trennung. Vielleicht steht beruflich alles Kopf. Vielleicht kämpft er mit finanziellen Sorgen oder steckt emotional noch in einer früheren Geschichte fest.

In jedem Fall spürt er: Ich bin gerade nicht in der Lage, eine Frau wirklich glücklich zu machen. Und genau deshalb geht er nicht auf sie zu – auch wenn da Interesse wäre. Auch wenn sie noch so sehr auf ihn zugeht.

Da kann sie sich auf den Kopf stellen: Wenn er gerade nicht bereit ist, wird er sich nicht bewegen. Und das sagt mehr über seine Situation aus – als über ihren Wert.

Wenn ein Mann wirklich will – dann hält ihn nichts auf

Ist ein Mann wirklich interessiert? Und ist jetzt der richtige Moment in seinem Leben? Dann wird er keine Signale brauchen. Dann wird er handeln. Klar, mutig, direkt.

Ich erlebe genau solche Männer in meiner Beratung. Männer, die verliebt sind. Die nachts wach liegen, weil sie wissen: Diese Frau lässt mich nicht mehr los. In ihren Köpfen ist sie längst zur Traumfrau geworden – nicht, weil sie perfekt wäre, sondern weil sie bei ihm etwas berührt, das tiefer geht.

Und für diese Frau würden sie alles tun. Hindernisse überwinden. Klartext sprechen. Sich entscheiden. Sie würden – bildlich gesprochen – durch Wände gehen, nur um bei ihr zu sein.

Denn wenn ein Mann wirklich will, dann zeigt er das. Unmissverständlich.


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Wenn er nicht handelt – dann hat das Gründe (und die zählen mehr als seine Worte)

Wenn ein Mann sich nicht wirklich um dich bemüht, dann hat das einen Grund. Vielleicht sogar mehrere. Und so schmerzhaft das auch klingt: Diese Gründe wiegen oft schwerer als sein Gefühl für dich.

Gerade in der Kennenlernphase können Männer sehr überzeugend wirken. Sie zeigen Nähe, sprechen von Verbindung, machen Hoffnung – und verhalten sich am nächsten Tag völlig anders. Nicht, weil sie dich täuschen wollen, sondern weil sie oft selbst nicht genau wissen, was sie wollen – oder was sie gerade überhaupt leisten können.

Deshalb mein Rat: Starte langsam. Bleib bei dir. Und steig in den ersten Tagen – oder besser in den ersten Wochen – emotional noch nicht zu tief ein.

Denn nur, wenn du innerlich in Balance bleibst, kannst du wirklich sehen, ob er wirklich da ist. Und das ist am Ende das Einzige, was zählt.

Woran du erkennst, dass ein Mann wirklich verliebt ist

Ein verliebter Mann wird dich in den ersten Wochen des Kennenlernens nicht in zweideutige Situationen drängen. Er wird sich zurücknehmen – nicht, weil er kein Verlangen verspürt, sondern weil er dich respektiert. Weil er spürt, dass du ihm wichtig bist. Und weil er nichts riskieren möchte, was diese Verbindung gefährden könnte.

Er handelt wie ein Gentleman – ohne Kalkül, sondern aus echter Achtung heraus. Ein Kuss ist für ihn etwas Besonderes. Nähe ist nicht selbstverständlich, sondern ein Geschenk. Und genau deshalb forciert er nichts.

Wenn ein Mann sich verliebt hat, sieht er in der Frau nicht nur einen Flirt oder eine mögliche Affäre – er sieht eine Partnerin. Jemanden, der sein Herz berührt. Und genau deshalb begegnet er ihr anders.

Er möchte, dass sie sich bei ihm wohlfühlt – auch in seinem Zuhause. Vielleicht wirkt er dabei manchmal ein wenig unbeholfen, weil er noch lernt, wer sie wirklich ist. Aber genau das zeigt, wie ernst es ihm ist.

Ein Mann, der liebt, will geben. Er will unterstützen, stärken, da sein. Nicht, weil er gefallen will – sondern weil er sich wünscht, dass sie bleibt. Dass sie sich mit ihm verbunden fühlt.

Und so fängt er an, ihr kleine Freuden zu machen. Sie zu umwerben. Ihre Bedürfnisse wahrzunehmen – oft noch bevor sie selbst sie ausspricht. Nicht, weil er sich aufopfern will. Sondern weil es für ihn ganz natürlich ist: Er will ihr Herz gewinnen. Und wird alles dafür tun, dass sie spürt – ich bin dir wichtig.

Ein junges Pärchen küsst sich vor einem Süßigkeitenstand

Der häufigste Fehler, den Frauen beim Dating machen – und was er mit Respekt zu tun hat

Viele Frauen spüren Nähe, Vertrautheit, vielleicht sogar erste Schmetterlinge – und werden dann zur treibenden Kraft, wenn es um Intimität geht. Sie lassen körperliche Nähe früh zu, nicht aus Leichtsinn, sondern weil sie sich verbunden fühlen.

Doch genau darin liegt oft das Risiko.

Wenn ein Mann merkt, dass sie bereit ist, diese Grenze sehr schnell zu überschreiten, kann das – bewusst oder unbewusst – seine Wahrnehmung verändern. Sie verliert für ihn etwas von der Besonderheit, von der Tiefe, die er womöglich gerade erst beginnen wollte zu entdecken.

Einige Männer nehmen das Angebot an. Aber sie bleiben nicht. Nicht, weil die Frau falsch gehandelt hätte – sondern weil sie zu früh gegeben hat, was eigentlich wachsen sollte.

Andere Männer, die spüren, dass sie mehr Ehre im Herzen tragen als nur kurzfristiges Begehren, ziehen sich zurück. Nicht, weil sie kein Interesse haben – sondern weil sie merken, dass sie sie sonst nur konsumieren würden. Und das wollen sie nicht.

Was hilft? Ein langsamer Aufbau. Zeit geben. Raum lassen. Respekt von Anfang an – auch für sich selbst.

Denn wenn ein Mann eine Frau wirklich als etwas Wertvolles erlebt, wenn er sie nicht sofort „haben“ kann, sondern sich ihr annähern darf, wächst in ihm ein anderes Bild: von Nähe, Verlässlichkeit, von echter Verbindung.

Und genau dieses Bild bleibt. Es prägt seinen Umgang mit ihr – jetzt und in einer möglichen gemeinsamen Zukunft. Es schafft eine Basis, auf der man später gemeinsam durch die Hochs und Tiefs des Lebens gehen kann – mit gegenseitigem Respekt und echter Liebe. Sie wird im optimalen Falle den Rest ihres gemeinsamen Lebens davon profitieren.

Dein Liebesleben fühlt sich gerade wie eine Achterbahnfahrt an – oder findet gefühlt gar nicht statt?

Du wünschst dir eine echte Veränderung – eine Partnerschaft, die dich trägt, in der du dich geliebt und gesehen fühlst. Auf Augenhöhe. Mit einem Menschen, der wirklich zu dir passt.

Silke Setzkorn, Portätfoto, sie schaut direkt in die Kamera

Ich bin Silke Setzkorn, Affären-Expertin, Online Beziehungs-Coach und Buch-Autorin

Ich zeige dir, wie dein Liebesleben endlich Fahrt aufnimmt, so, wie du es dir wünschst: Du Liebe findest in einer langfristigen und liebevollen Partnerschaft auf Augenhöhe mit einem/einer passenden Partner/in. Lass uns loslegen!

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Ich freue mich auf dich und unser Gespräch!

Herzlichst, 

Silke Setzkorn

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